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Fußball

Immer mehr unfaire Spielzüge werden beim Fußball getätigt, nur um zu gewinnen

DIGITAL CAMERAFußball ist ein Mannschaftssport, obwohl es auch Spieler gibt, die beim Training und beim Spiel denken, dass sie alleine verantwortlich dafür sind, Tore zu schießen. Doch es gibt auch Trainer, die ihre Spieler so drillen, als wenn man denken mag, die sollten bald in einem Bundesligaverein spielen. Dabei ist es so, dass nur ganz wenig Spieler entdeckt werden, um in einem größeren Verein zu spielen. Klar möchten die einzelnen Mannschaften auch in ihren Ligen gewinnen, aber sollte das Gewinnen auf den Knochen anderer Kinder und Jugendlichen ausgetragen werden?

Mit unfairen Mitteln zu gewinnen, kann nicht zufriedenstellen

So gibt es schon Jugendmannschaften, die alle Mittel einsetzen, um zu gewinnen. Dabei ist Fußball dann aber meist kein fairer Sport mehr, denn es gibt auch schon in der Jugend viele unfaire Mittel, die eingesetzt werden, nur um zu gewinnen. Doch alle Jugendlichen, die nur durch Fouls, Beleidigungen und anderen Maßnahmen einen Sieg nach Hause tragen, sollten sich mal fragen, ob sie stolz darauf sein können, wenn sie nur durch solche Mittel an der Tabellenspitze stehen. So kann kein Verein wirklich stolz darauf sein, wenn sie nach der Spielzeit gewonnen haben und die Gegner schwerwiegende Verletzungen durch unfaires Spielen davon getragen haben. DIGITAL CAMERA

Die Trainer sind Vorbilder oder sollten es zumindest versuchen zu sein

Doch die Verbissenheit fängt schon oft bei den Trainern an. Da werden Kader von 25-30 Spielern zusammengestellt, um jedes Spiel gewinnen zu können. Des Weiteren handeln schon viele Trainer so unfair, dass es schon für die Zuschauer der Jugendspiele ein Graus ist, bei dem Spiel zuzusehen. Leider ist es auch so, dass viele Trainer keinen Trainerschein absolviert haben und schon beim Training ihren Spielern unfaire Spielzüge beibringen. Denn es ist kein faires Fußballspiel, wenn ein Spieler einen anderen Spieler im Spiel festhält oder sogar in die Knochen tritt, nur um ihn im Spielzug zu behindern.

Der Herr oder Frau Schiedsrichter kann nicht die Augen überall haben

Gut, man sagt immer, Fouls sowie Abseits ist dann, wenn der Schiedsrichter pfeift. Doch es stehen 20 Spieler, 2 Torhüter und nur ein Schiedsrichter bei Jugendspielen auf dem Platz, da ist es auch klar, dass der Schiedsrichter nicht immer alles sehen kann. Um ein faireres Spiel schon bei der Jugend gewährleisten zu können, wäre es angebrachter noch 2 Linienrichter auf den Platz zu stellen, die den Schiedsrichter unterstützen können. Denn ganz klar ist, dass der Schiedsrichter sich voll und ganz auf die Spielzüge konzentrieren muss, so sieht er nicht, was hinter ihm geschieht und oftmals hört er auch nicht die Beleidigungen, die einige Spieler von sich geben. Und meist ist es so, sagt der beleidigte Spieler etwas zurück, gerade das sieht der Schiedsrichter und verwarnt ihn der eigentlich unschuldig ist.

Faires Fußballspiel macht glücklich und dann ist ein verlorenes Spiel nicht so schlimm

Als Elternteil eines Kindes, welches selbst Fußball in einer Jugendmannschaft spielt, muss ich sagen, es gibt auch Mannschaften, die fair gegeneinander spielen. Und gerade bei den Spielen muss man fairerweise sagen, nur da gewinnt die bessere Mannschaft und das kann auch der Gegner sein. Denn schließlich gibt es ja auch immer Jungjahrgänge und Altjahrgänge in den einzelnen Kreisligen. Kämpft ein Jungjahrgang und verliert, kann man trotzdem sagen ihr habt gut gespielt, denn die Altjahrgänge sind meist körperlich, aber auch konditionell meist viel überlegener. Wichtig bei jedem Jugendfußballspieler ist nur, dass dieser nicht die halbe Saison auf der Bank sitzt oder gar bei den meisten Spielen nicht aufgestellt wird, nur weil der Kader zu groß ist. Denn ist dieses der Fall, dann verliert der Jugendliche schnell die Lust am Fußballspielen.